…lieferten mir mal wieder die White Stripes mit „Catch Hell Blues“.

Brachial, ‘bluesy’ und stampfend!

Hier leider in schlechter Qualität eine Ahnung davon…

Neues zur Debatte von Sendungsbewusstsein

Lebenswege

1. Juli 2007

Heute stund ich auf. Ohja, ich stundete! Wie immer waren mehrere dieser Zeiteinheiten vonnöten. Als ich das Weckerungetüm, das mir die besagten Zeiteinheiten nicht gerade zum Ohrenschmaus machte, zu fassen bekam, zeigte es dreist 30,1°C, was mich keinesfalls verblüffte! Unter meine warme Decke will so einiges Gerät in diesen kalten Letztjunitagen, ächem…

Also, aufstehen, Rechner an, Kaffee an, Bad an, Spiegel a–ach besser doch nicht, Zahnbürste an, isja immer dasgleiche. Ach Linux lebt wieder, sieht gerade echt bildhübsch aus. Und auch noch: Endlich ein Literaturverwaltungsprogramm, mit dem ich so schön dingsen kann. Ach, was wird das schön, wenn ich denn endlich anfangen kann mit dem Dingsen… Wenn nämlich der Sozialstaat die soziale Armut verwalten kann, dann will ich bitteschön meine eigene Bildungsarmut auch verwalten können.

Dann abends, M hat Geburtstag: son Nazifilm. Schlimm.

Ganz schlimmes Genre! Ich hasse nonfiktionale Filme. Also mit so wahren Tatsachen als Hintergrund. Und das bei diesem Thema. Na wäre es nicht Klaus Mann, der als Romanvorlage diente, ich hätte auf dem Absatz kehrt gemacht! Hätte ich! Schließlich ist die Sache dann schönerweise leichter verdaubar gewesen als von mir angenommen. Dennoch, Opportunist im NS zu sein ist so ziemlich das ekligste, das ich mir als Charakter vorstellen kann. Brandauer ist vielleicht doch gar nicht son schlechter Schauspieler…

Auf dem Rückweg denke ich über Karrieren bei der Diakonie nach. Wo wird das wieder alles enden mit mir, mit diesem kleinen Hoch, auf dieser Sinuswelle, auf der ich über das Punk-Pflaster reite, vorbei an der autonomen Kneipe, die immer noch voller Autonome ist und das um 4 Uhr früh. Gehen die denn nie schlafen? Ich will Geld, verdammt.