Synonymische Wetterüberlegungen
10. Juli 2007
Wenn ich das Wetter sehe, sowas bricht mich an!
Kaum freuste Dich, dass es sonnt und geil heiß is, wirste auch schon wieder mit der Realität dieses Sommers konfrontiert..
Wenn ich staunend meine Erkenntnisse mit diesen Worten festhalte:
„Oh…
es regnet/es ist bedeckt/ es gewittert/ es windet die Werbetafeln von den Geschäften“
- dann sind das schon alles Synonyme für: „Es sind zwei Stunden vergangen“. Kaum scheint es die Sonne länger über Berlin auszuhalten. Jedes der vier Male, dass L. und ich in frohlockender Hitze zum Müggelsee fuhren, begann es bei unserer Ankunft prompt zu regnen. Mittlerweile dürfte jeder badeentschlossenen Person das Lachen im Halse stecken bleiben, wenn L. und ich verkünden „Hey, heut isses schön, auf zum Müggelsee!“ Den eben noch Späße treibenden, auf ihren Handtüchern liegenden, im Wasser planschenden Frohnaturen entgleiten dann urplötzlich die Gesichtszüge, Schultern und Mundwinkel suchen den Erdmittelpunkt, der kalkulierende Verstand den schnellstmöglichen Strandausgang. Genervt packen sie alle Sachen zusammen, pfeifen gereizt die Kinder an Land, einzelne von ihnen weinen bitterlich… Göttlich wäre es, wenn dann das Wetter doch so bliebe wie es war und der ganze große Strand – leer!
Aber da hab ich Flausen im Kopp! Da müsste das Wetter schon drei Wochen lang mal wirklich einen auf Sommer machen, um mein Vertrauen wieder zu gewinnen. Leider kann mensch es nicht abwählen.
