Neologismus der Woche
9. Januar 2008
- sprinken
„Jeder kennt den penetranten Mundgeruch, den man nach Genuss von Knoblauch von sich gibt, aber kaum jemand weiß noch, dass es für diese Mischung aus Sprechen und Stinken einmal das Wort Sprinken gegeben hat. „Ah – diese Lammkoteletts waren zu köstlich!“ sprinkte er – und schon ist man im Bilde, dass diese Figur den halben Roman lang eine Geruchsfahne hinter sich herziehen wird, ohne dass das Wort Knoblauch überhaupt gefallen ist.“
(Walter Moers – „Die Stadt der Träumenden Bücher“)