Kleefelder…

5. Februar 2008

…haben nichts mit dem, was da passiert, zu tun. Ein Monsterfilm, in dem Manhattan zerstört wird, war bis gestern wohl das allerletzte, was ich mir hätte anschauen wollen. Doch die Verbindung von Blairwitch-Project und Godzilla, plus die technischen Raffinessen des Jahres 2008 haben mich tatsächlich in den Kinosessel geboxt, obwohl ich mir eine Seekrankheit einfing und mich anschließend auf dem nächtlichen Alexanderplatz auch nicht wirklich sicherer fühlte als im Kinosaal. Dass mir jemand ein zweites Mal verwackeltes Handkameramaterial als letztes Überbleibsel eines unheimlichen Gemetzels andrehen könnte, hätte ich nicht gedacht, ist aber geschehen — und ich kann nicht klagen. Die wenigen Schwächen des Films stehen kaum in einem Verhältnis zu seinen Stärken.