Nur mal vorweg:

Bin ich eigentlich der einzige, dem der vor zwei Monaten begonnene expansionistische Dahlback-Imperialismus auffällt??

Der ehemalige DDR-Betrieb kann leider nicht auf eine hundertjährige Geschichte zurückweisen und mit der Assoziation an Mühlen, Mühlensteine, berstende Mehlsäcke, Steinöfen oder Teigknete-Hände punkten. Deshalb färbt er die realsozialistischen Brötchenbildchen, aufgenommen in der gekachelten (nein! weder romantische Feldsteine noch Fachwerk!!) Betriebshalle, sepia.

Meine Erfahrungen: Die B.F.V.s sind desorientiert im eigenen Laden und desinteressiert am eigenen Kunden. Die bei Jung und Alt beliebte Schrippe kostet ein kleines Vermögen (vorm Bäcker besser noch mal zur Bank gehen!) und muss angesichts der harten Kruste eigentlich geschält werden. Aus dem Innenleben lässt sich vielleicht mit viel Fantasie und Fleißbereitschaft ein Hefeklobs* bereiten, aber garantiert kein fluffiges Frühstückserlebnis!

Bleiben noch die auf der Internetseite angegebenen Auszeichnungen von der DLG-Mafia. — Auf jeder Party gewiss d e r Brüller!

Naja ich will mich mal nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und die halbe Welt schlecht machen, denn schließlich ist die ganze Welt schlecht und damit ja wohl auch Dahlback.

*)Das ß soll nach meiner ganz persönlich Rechtschreibreform künftig immer mit bs umschrieben werden!