„Geld allein macht nicht glücklich…
2. Juni 2009
…es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu.“ (Danny Kaye) Mit diesem Slogan dürfte es gerade schwierig sein, sich hierzuland’ Freund_innen zu machen. Ein Grund mehr, ihn mir auf die Fahne mein Shirt zu schreiben. Du musst den Kapitalismus lieben! Los! Es hat ja alles Vor- und Nachteile — so auch »Er«. Immerhin werden zur Steigerung der Mehrwertrate die Produktivkräfte verwohlfeilert. Was, insofern sie Waren betreffen, die zur Reproduktion unserer Arbeiter_innenseele notwendig sind, zu einer allgemeinen Verbilligigung im LIDL führt. Und das sollte eigentlich immer weiter gehen, gekoppelt mit entsprechenden Lohnkürzungen, sodass wir letztenendes davon eh nix haben. ÄH. Stimmt, klang gerade so, als wollte ich Vorteile auflisten. Aber das war wohl ein Vor-ur-teil. »Seine« emanzipatorischen Fortschritte, die er zum Teil temporär im reichen Nordwesten der Welt hervorbrachte, sind bloße Toleranzen, Epiphänomene, Kollateralglücke im großen Unglück. Mussten aber-hallo! erkämpft werden. Traurig, dass so wenige Menschen genau das lernen.
Die Dinge herrschen. Hätte eben auch Vorteile. Wenn die Konvention tatsächlich überflüssig wäre in ihm. Aber so haben wir den bürgerlichen Ideologie-Salat!