When I was a young girl
23. Januar 2009
Lonely, lonely, that was you…
…öfter mal wieder Feist hören und lächeln.
„Ätschebätsch!“ – Klage gegen Gott abgewiesen
17. Oktober 2008
Jetzt wissen wir also, wie Er das mit seiner Erhabenheit hinkriegt: er hat einfach keine Adresse!
»[Ex-Senator Ernie]Chambers hatte 2007 geklagt, weil Gott ihm und den Bewohnern Nebraskas Angst gemacht und „unter Abermillionen Erdbewohnern Tod, Zerstörung und Terror“ verursacht habe.
Richter Marlon Polk begründete seine Ablehnung des Prozesses damit, dass ein Beschuldigter die Möglichkeit haben müsse, die Anklageschrift zu lesen und das sei ohne Zustelladresse nicht“«
Das Große Staubwischen in Ägypten hat wieder begonnen!
28. September 2008
Tierverstrickungen I
20. August 2008
Soviel ist sicher:
Ein Tierstier ist ein Tier mit Sternzeichen Stier.
Ein Stierstier ist also ein Stier mit Sternzeichen Stier.
Ein Tierstier ist ein Tier eines Tiers.
Ein Stiertier ist ein Tier eines Stiers.
Ein Stiertierstier ist also ein Tier eines Stiers mit Sternzeichen Stier
Oder aber ein ein Tier eines Tiers eines Stiers.
Glaub ich!
Die Materialisierung des derzeitigen Urheberrechts
18. August 2008
Der „Neue Musik“-Komponist, Johannes Kreidler, will bei der GEMA sein neuestes Werk anmelden. Dazu muss er sämtliche Zitate angeben und dafür Lizenzen einreichen. Nun sind in dem Werk von Johannes Kreidler aber ganze 70200 Zitate von Stücken anderer Urheber_innen – auf 33 Sekunden…
Steht das Internet vor dem Aus?
25. Juli 2008
Ab und wann muss man sich ja aus der heiteren Leichtfertigkeit, dass alles nur noch bergauf geht, zurück holen.
Die de:bug veröffentliche just einen spannenden Artikel (Anton Waldt) über die Zukunft des Internets…
Wenn das Spiel schlecht ausgeht, wird uns das Internet von heute in zehn Jahren ähnlich unglaublich, fantastisch und faszinierend vorkommen, wie die Tatsache, dass in den 70ern wildfremde Leute ohne Kondom Sex hatten.

Versuch, wie ahoipolloi zu sein I
22. Juli 2008

Besitzer wechselt.

Bewitzer sächselt.
Soziologie der Artefakte I
19. Juli 2008
Wie ein einst hypertechnologisches Artefakt, das vor zehn Jahren noch als Luxusartikel nur für die unverschämten Prahlhänse da war und als gänzlich überflüssig bei anderen, die mensch eigentlich mochte, die das Ding dann aber auf einmal auch hatten, belächelt wurde, wie solch ein Accessoir schließlich unverzichtbares Werkzeug des Alltags wird, macht sich mir seit einer Woche bemerkbar.
Vor einer Woche kam nämlich nicht nur meine Geldbörse, sondern auch mein Mobiltelefon abhanden. Anfangs dachte ich mir die Sache noch positiv gewendet mit „Ach, hab ich mal ein bisschen mehr Ruhe…“ — Im Laufe dieser Woche stand ich aber doch des Öfteren vor solch problematischen Situationen:
- Ich will jemanden anrufen und denke mir, kann ich ja gleich anrufen, Nummer hab’ ich ja im Handy — Kannste nicht! Und dass die Nummer im Handy steht, ist ja genau das Problem!!
- Früher nutzte ich mein Handy gern als zusätzlichen Wecker. Nun gut, muss eben der richtige Wecker für mein Aufstehen sorgen. — Tut er aber nicht, da mein Körper vollends auf das Bimmeln dieses verfluchten Mobiltelefons eingestellt ist!!
- Unterwegs auf dem Fahrrad – gezwungenermaßen, da das Semesterticket für die Bahn ebenso weg ist wie alles andere in meinem Portmonnaie – suche ich aufgeregt nach öffentlichen Uhren. »Out of time« zu sein, ist auf einmal gar nicht mehr so cool, wenn man so unbemerkt von der Handyzeit abhängig geworden ist oder vielmehr meint, es zu sein. So oft jedenfalls benötige ich sonst nie die Uhrzeit während einer Radfahrt…
Hallo Wetter!? Es sind FERIEN!
18. Juli 2008
Sollte mich dieses Wetter doch ernsthaft dazu bringen, meine Antiaprilismen fort zu führen? Ich drohe ja nicht gerne…
Nur mal vorweg:
Bin ich eigentlich der einzige, dem der vor zwei Monaten begonnene expansionistische Dahlback-Imperialismus auffällt??
Der ehemalige DDR-Betrieb kann leider nicht auf eine hundertjährige Geschichte zurückweisen und mit der Assoziation an Mühlen, Mühlensteine, berstende Mehlsäcke, Steinöfen oder Teigknete-Hände punkten. Deshalb färbt er die realsozialistischen Brötchenbildchen, aufgenommen in der gekachelten (nein! weder romantische Feldsteine noch Fachwerk!!) Betriebshalle, sepia.
Meine Erfahrungen: Die B.F.V.s sind desorientiert im eigenen Laden und desinteressiert am eigenen Kunden. Die bei Jung und Alt beliebte Schrippe kostet ein kleines Vermögen (vorm Bäcker besser noch mal zur Bank gehen!) und muss angesichts der harten Kruste eigentlich geschält werden. Aus dem Innenleben lässt sich vielleicht mit viel Fantasie und Fleißbereitschaft ein Hefeklobs* bereiten, aber garantiert kein fluffiges Frühstückserlebnis!
Bleiben noch die auf der Internetseite angegebenen Auszeichnungen von der DLG-Mafia. — Auf jeder Party gewiss d e r Brüller!
Naja ich will mich mal nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und die halbe Welt schlecht machen, denn schließlich ist die ganze Welt schlecht und damit ja wohl auch Dahlback.
*)Das ß soll nach meiner ganz persönlich Rechtschreibreform künftig immer mit bs umschrieben werden!
